Die Bären vom Katmai N.P.
23. Aug. 2000. Ein kühler, heller Morgen lacht uns entgegen und es ist höchste Zeit zum Aufstehen. Eigentlich bin ich ja schon lange wach oder besser gesagt, ich habe letzte Nacht vor lauter Aufregung kaum ein Auge zugebracht. Heute fliege ich zusammen mit Thomy zum Katmai Nationalpark, um dort die riesigen Grizzly-Bären zu beobachten. Nachdem was mir Marco und Thomy von ihrem gestrigen gemeinsamen Trip dorthin in voller Begeisterung erzählt haben, soll dieser Trip absolute Spitze sein. Ich mache Marco mit meiner Nervosität halb verrückt und bin froh, dass er mir hilft meinen ganzen Plunder zusammenzupacken. Wahrscheinlich würde ich sonst die Hälfte vergessen oder gar am Ende noch im Pijama davonstürmen. Jetzt aber los! Es wird höchste Zeit, dass wir uns auf den Weg zum Beluga Lake machen, von wo aus unsere Reise startet.
Nochmals ein letztes "Angstbisi" gemacht und dann werden die Rubber-Boots (Gummistiefel) verteilt. Die riesigen Fischer-Gummistiefel reichen mir mit dem langen Stiefelschaft bis fast unter's Kinn. Aber was soll's, es gehört nun einmal zur heutigen Ausrüstung und solange wir im Flieger sitzen, kann ich die langen Stiefelschäfte hinunterklappen. Die beiden Wasserflugzeuge "Otter" und "Beaver" stehen bereit und nach ein paar Instruktionen werden die Sitzplätze verteilt. Thomy und ich dürfen in der "Otter" mitfliegen, wo jeder Passagier einen Fensterplatz hat. Es sind insgesamt acht Personen sowie der Pilot an Bord und wenn ich mich so umsehe scheine ich bei weitem nicht die einzige zu sein, die hier nervös ist. Wegen des Höllenlärms der unserer Flieger veranstaltet, rät uns der Pilot, während des Fluges die Ohrstöpsel zu benutzen, welche sich in der Sitztasche vor uns befinden. Okay, we are ready for take off!
Als alle angeschnallt sind und sich die Ohrstöpsel in die Ohren "gemoschtet" haben, tuckern wir zum Seeende. Der kräftige Sternmotor dröhnt laut auf und mit vollem Speed gleitet die "Otter" über's Wasser und hebt fast unmerklich von der Wasseroberfläche ab. Schon nach kurzer Zeit befinden wir uns über dem Ozean und nähern uns langsam aber sicher unserem heutigen Ziel, der Alaska Halbinsel mit dem Katmai Nationalpark. Es herrscht wirklich ein unerhörter Lärm hier im Flieger und es ist unmöglich, sich miteinander zu unterhalten. So teilt uns der Pilot über eine riesige Handnotiz mit, dass er mit uns heute einen kleinen Umweg fliegen wird. Vor uns liegt das zerklüftete Gebirge des Katmai Nationalparks. Riesige Gletscherströme fliessen unter uns dahin und die Eispanzer glitzern in der hellen Morgensonne wie tausend Diamanten. Doch auf einmal ändert sich das Bild; die Gletscher sind nun braun und einige der Berggipfel qualmen sogar. Wahrhaftig: Ein Blick auf die Karte verrät uns, dass wir direkt über das Valley of 10'000 Smokes fliegen und die braunen Gletscher von der Asche der letzten Vulkanausbrüche bedeckt sind. "Wow!" Hier oben ist die Gewalt der Natur besonders gegenwärtig und zu unserer Freude dreht der Pilot zwei Extrarunden über den gigantischen Kratersee des Mount Katmai Vulkans.
Wir sind alle unglaublich begeistert von diesem imposanten Abstecher und es schert sich keiner darum, dass wir deswegen mit einer halben Stunde Verspätung in der Bucht des Katmai Rivers landen. Diesen Turn konnte der Pilot nur fliegen, weil heute das Wetter ganz besonders ruhig ist. Er erklärt uns, dass sich diese Möglichkeit nur ein paar wenige Male im Jahr bietet. Toll, und gerade heute sitze ich im Flugzeug und darf so etwas tolles erleben. Thank you very much!
Die Landung auf der spiegelglatten Wasseroberfläche fühlt sich an, als würden wir auf Watte landen. Wir werden von einem Boot vom Wasserflugzeug abgeholt und zur nahen Sandbank am Ufer gebracht, wo wir unseren Lunch einnehmen werden, bevor wir zu den Bären am Fluss gehen. Jetzt heisst es zum ersten Mal, die 'gstabigen' Stiefelschäfte hochklappen, denn einen Steg gibt es hier nicht und so müssen wir ein paar Meter vom Ufer entfernt vom Boot aus ins Wasser springen und die paar Schritte zur Sandbank durch's kühle Nass waten.
Mit gemischten Gefühlen packe ich meinen Z'mittag aus. Ganz wohl ist mir dabei nicht, denn auf der ganzen Sandbank gibt es unzählige Bärenspuren und zwar so grosse, dass ohne weiteres zwei meiner Fussabdrücke drin Platz finden. Verzweifelt versuche ich, mir meine Angst nicht anmerken zu lassen. Mit verstohlenem Blick halte ich die nähere Umgebung im Auge um sicher zu gehen, dass ich nicht von einem Bären überrascht werde. Wir haben es uns gerade so richtig gemütlich gemacht und laben uns an unseren mitgebrachten Lunchpaketen, als - Ups! - doch tatsächlich eine Bärin mit ihren beiden Cubs (Jungen) um die Ecke geschlichen kommt und direkt auf uns zuhält. Wie versteinert sitze ich da und schaue mit all den andern aus der Gruppe in die langsam nächer schleichende Bedrohung. Ich zittere am ganzen Körper wie Espenlaub, denn selbstverständlich habe ich wieder einmal den Platz in der ersten Reihe ausgewählt! Und zu alledem will es die Ironie des Schicksals, dass ich auch noch genüsslich an einem Bären-Buureschüblig knabbere. "Oh nein!" Jetzt ist guter Rat teuer. Verzweifelt sehe ich mich nach Hilfe um, denn wie wir uns in so einer verzwickten Situation zu verhalten haben, hat uns keiner mitgeteilt.
"Keep cool!" meint unser Pilot und Führer nur. "Bleibt ganz einfach sitzen wo ihr seid und verhaltet euch ruhig. Alles was die Drei wollen, ist an uns vorbei zu marschieren um zum River zu gelangen". "Okay, aber was ist mit dem Essen, das wir dabei haben?" will einer aus unserer Gruppe wissen. "No problem! Die Bären hier kennen Menschen-Food nicht und deshalb könnt ihr in aller Ruhe weiter essen". Also der Mann hat ja vielleicht Nerven! Mir auf jeden Fall ist überhaupt nicht mehr zum Essen zu Mute, vor allem, weil die Drei uns schon bedrohlich nahe sind und was, wenn sie den Geruch aus meinem Bären-Buureschüblig als eines Ihresgleichen identifizieren? Auf einmal finde ich die Idee vom Katmai Nationalpark-Bären-Beobachtungs-Trip nicht mehr so toll und ich mache mir vor lauter Angst fast in die Hose. Kalter Schweiss steht mir auf der Stirn, als die Bärin mit ihren beiden Jungen an uns vorbei marschiert.
Erst als die Drei ohne Ärger zu machen an uns vorbeigezogen sind, atme ich erleichtert auf. "Oh Boy, das war vielleicht knapp!" und erst jetzt merke ich, dass ich noch immer einen Bissen Schüblig im Maul habe und den angebissenen Buureschüblig wie in einem Schraubstock umklammert in meiner Hand halte. Schnell esse ich zu Ende und wasche mir die fettigen Hände so gut es geht im kalten Salzwasser ab.
Da es hier draussen in der Wildnis keine Toiletten gibt, veranstalten wir vor unserem Aufbruch eine letzte Pinkelorgie im meterhohen, schilfähnlichen Gras. Und dann heisst es nochmals ins Boot klettern um zum gegenüberliegenden Bucht-Ufer zu fahren. Wieder müssen wir ein Stück durch's Wasser waten um ans trockene Ufer zu gelangen und die hohen Stiefel bewähren sich ein zweites Mal, denn ich hasse nichts mehr, als wenn ich nasskalte Füsse bekomme. Wir sind gerade am Ufer angelangt, als uns schon die nächsten zwei Grizzlies begegnen. Es sind zwei Teenie-Bären, die da unweit von uns entfernt ihre Kräfte messen und miteinander rammeln. Eine plötzliche Hektik bricht los, denn jeder von uns will natürlich von den beiden Raufbolden ein Foto schiessen.
Nach einer Weile fordert uns der Tourguide zum Weitermarsch auf, da wir sonst heute nicht mehr bis zum Fluss kommen werden. Die riesigen Kothaufen auf dem Weg lassen uns nur erahnen, wie gross die Bären hier sein müssen. Was ich schon gehört habe, sind die Grizzlies hier auf Katmai nur unwesentlich kleiner als die Bären auf Kodiak Island und die gehören bekanntlich zu den Grössten ihrer Art. So ein ausgewachsenes Kodiak-Bär-Männchen kann bis zu 3½ Meter gross werden. Und das ist gaaaaanz schön gross! (mindestens aus meiner Sicht). Die Bären hier in dieser Region werden deshalb so gross, weil sie sich fast ausschliesslich von Fischen ernähren und nur gerade zum Dessert in den Soapberry-Stauden schnauseln.
Wie vermutet treffen wir an der Flussmündung erneut auf Mama-Bär mit ihren beiden Jungen. Diesmal haben wir allerdings weit weniger Angst vor ihnen als vorhin beim Mittagessen; schliesslich sind wir ja nun schon alte Bekannte. Sie würdigen uns auch kaum eines Blickes, als wir langsam an ihn vorbei marschieren. Etwas weiter hinten entdecken wir zwei Bären die gemütlich Richtung Fluss trotten und zwei andere, welche hintereinander herrennen, als ob sie zusammen 'Fangis' spielen wollten. Wow! Ich habe ja gehofft, dass wir heute ein paar dieser pelzigen Freunde antreffen werden, aber das es gleich soviele sind, hätte ich mir nie träumen lassen. Bis wir endlich beim Sitzplatz am Fluss ankommen, sind uns schon 9 Bären über den Weg gelaufen.
Jeder der Tourteilnehmer erhält einen dieser mehr oder weniger bequemen 'Schalensitze', auf welchem wir es uns unmittelbar am Flussufer gemütlich machen. "Verflucht nahe!" denke ich so für mich, als auch schon der erste Grizzly-Bär am Fluss auftaucht. Jetzt hält mich nichts mehr im Sitz und um die Szene besser beobachten zu können, knie ich mich neben Thomy ins Gras. "Hey, diese superlangen Stiefelschäfte sind ja wirklich toll!" gebe ich bewundernd zu und fange an die stinkigen Gummistiefel regelrecht zu schätzen, denn sie schützen meine Knie perfekt vor dem feuchten Erdboden und den spitzigen Steinen. Der Grizzly vor uns hat ein ziemlich dunkles Fell und macht mir, als er so gemütlich dem Flussufer entlang trottet, einen fürchterlich müden Eindruck. Träge springt er uns Wasser und bemüht sich mit tapsigen Bewegungen einen Fisch herauszuholen, doch seine Versuche bleiben ohne Erfolg. Als er aber vor unseren Kameras so durch's Wasser watet, sehe ich, dass ihm etwas langes, weisses zum Hinterteil heraushängt. "Hey, was ist denn das komisches?" frage ich verwundert. Einer der Fotografen meint ganz trocken: "Maybe, Mama-Bär hat ihre Tage!?" und wir müssen uns zusammen reissen, um nicht laut herauszulachen. Doch dann meldet sich der Tourguide zu Wort und erklärt uns: "Dieser arme Kerl hat Würmer. Das, was ihm da etwa einen Meter lang zum Hinterteil heraushängt sind zwei ekelhafte Bandwürmer". "Igitt, igitt!" Mir sträuben sich die Nackenhaare und mit einem Schlag vergeht uns allen das Lachen. Völlig entkräftet trottet er zur Sandbank um sich hinzusetzen und auszuruhen.
Während wir ihm noch so mitleidig nachsehen, kommt bereits ein weiterer Kollege den Fluss hinauf marschiert. Zielsicher jagt er in vollem Garacho über den River, klatscht direkt vor uns ins Wasser und zieht einen fetten Silber Lachs aus den Fluten. "Oh boy, das war Action pur!" und um das Ganze noch interessanter zu machen, setzt sich der Showman etwa 10 Meter vor unseren Kameras auf die kleine Sandbank, hält den verzweifelnd zappelnden Fisch mit seinen riesigen Pranken fest und reisst ihm mit seinen messerscharfen Zähnen ein beträchtliches Stück Fleisch aus der Flanke. Laut schmatzend geniesst der Grizzly das frische, saftige Lachsfleisch, während dem armen Fisch die Eingeweide und Lachseier aus dem aufgerissenen Bauch hervorquellen. Uns bietet sich hier am Katmai River eine faszinierende Live-Szene, wie man sie sonst nur in Dokumentarfilmen im Fernsehen sieht.
Selbst für die schrill kreischenden Möwen bleibt noch etwas übrig und so schürzt sich die kreischende Bande gierig über die Lachseier und die übrig bleibenden Fischreste her. Beim Anblick des kräftigrosa, saftigen Lachsfleisches ist sogar mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen und so gönne ich mir neben einem kräftigen Schluck Cola einen "Oh Henry" (Erdnuss-Schokoriegel). Es bleibt mir nicht einmal die Zeit, den Schokoriegel genüsslich zu verdrücken, als bereits der nächste Auftritt auf uns wartet.
Teddy-Bär Nummer 'weiss-der-Geier-wieviel' kommt auf leisen Sohlen angeschlichen und nähert sich von hinten dem immer noch auf der Sandbank sitzenden, wurmstichigen Grizzly-Bär. "Wow, das gibt bestimmt Ärger," höre ich einen aus unserer Gruppe jauchzen und wir warten alle gespannt auf das Zusammentreffen zwischen den beiden. Es ist wie in einem spannenden Krimi. Von der Wind abgewandten Seite schleicht sich der helle Grizzly immer näher heran und plötzlich, "Oh, oh, was ist das!" taucht am oberen Flusslauf auch noch eine Grizzly-Bärin mit ihrem Jungen auf. Jetzt kommen wir mit unseren Fotokameras ganz schön ins 'jufeln', denn wir müssen uns entscheiden, welche Szene wir nun festhalten wollen. Einerseits bietet die Bärin mit ihrem Jungen ein tolles Bild und andererseits sind in der Zwischenzeit die beiden anderen Bären aufeinander getroffen und beginnen miteinander zu raufen. Sie brüllen einander an, fletschen die blanken Zähne und stellen sich auf die Hinterbeine. Ich entscheide mich für diese Szene und halte meine Kamera auf die beiden Raufbolde gerichtet. "Wow, die Kerle sind ja riesig!" bermerke ich und bin froh, dass ich bei diesem Boxkampf den die zwei veranstalten nicht den Schiedsrichter spielen muss.
Es steht gerade 1:0 für den hellen Grizzly als ich hinter mir ein Spritzen und Platschen vernehme und aus dem Augenwinkel erkenne, dass sich ein weiterer, sehr behäbiger Bär beim Fische fangen übt. Es ist ein sehr flinker aber äusserst 'schnäderfrässiger' Kerl. Mit einem gezielten Griff taucht er seine riesige Pranke ins Wasser und zieht gekonnt einen der laichenden Lachse aus dem Wasser. Der zappelige Imbiss scheint ihm nicht zu sonderlich gut zu schmecken, denn schon nach einem einzigen Biss überlässt er den angeknabberten Fisch den gierigen Möwen und macht sich auf die Jagd nach einem anderen Fisch. Ein weiterer Bär gesellt sich zu ihm um sich im Fisch-Schlaraffenland zu tummeln. Die beiden müssen Geschwister sein, denn noch akzeptieren sie einander und pirschen gemeinsam durchs knietiefe, eiskalte Wasser. Es scheint fast, als würden sie sich einen Sport daraus machen, wer die meisten und grössten Fische fangen kann. Immer wieder stossen sie mit ihren haarigen Schnauzen ins Wasser und einer von ihnen schnorchelt sogar auf der Suche nach dem fettesten Exemplar wie ein aufgetauchtes U-Boot durch's Wasser.
Die ganze Zeit über ist hier am Fluss ein reges Kommen und Gehen und es fällt uns manchmal wirklich schwer zu entscheiden, wo wir gerade zusehen und Bilder schiessen sollen. Überall gibt es etwas Interessantes zu sehen und als ich mich erhebe, um im hohen Gras nochmals Pinkeln zu gehen, glaube ich meinen Augen nicht zu trauen. Am unteren Teil des Flussdeltas zähle ich nochmals 10 Bären, welche sich ganz gemächlich in unsere Richtung bewegen. Na hoffentlich überrascht mich nicht einer von den pelzigen Freunden beim Pinkeln!
Nach guten vier Stunden Beobachtung heisst es schliesslich Abschied nehmen. "Nur noch ein Foto!" rufen wir alle und schiessen nochmals ein paar tolle Bilder von dieser einmaligen Bear-Watching-Tour, bevor wir uns auf den Weg zurück zum Boot machen. Wohlweislich, dass für heute bestimmt noch nicht Schluss ist, hänge ich mir meine Kamera um den Hals, als wir über das breite Flussdelta zurück zur Bucht schlendern. Und tatsächlich. Nicht weit von unserem Pfad entfernt spurten zwei Bären hintereinander her durch's Wasser und spritzen bei ihrer Hetzjagd meterhohe Wasserfontänen in die Luft. "So, that's it!" sage ich zu Thomy, als wir auch von diesen beiden Gesellen ein paar Bilder im Kasten haben. "Doch da, was ist das für ein brauner Berg, der da vorne im Sand liegt?" Bei genauerem Hinsehen erkennen wir, dass es sich dabei um einen riesigen, dunkelfelligen Grizzly-Bären handelt, welcher flach auf dem Bauch liegt, alle Viere von sich streckt und ein gemütliches Nickerchen hält. Ganz kurz hebt er seinen müden Kopf, als wir an ihm vorbei marschieren, um ihn dann gleich wieder in den Sand zurücksinken zu lassen und mit einem gelangweilten Brummen 'weiterzupfusen'.
Nur ungern verlassen wir diesen tollen Bären-Schauplatz und klettern nach einer kurzen Bootsfahrt ins Wasserflugzeug zurück. Auf unseren Gesichtern macht sich ein äusserst zufriedener Ausdruck breit und wir lassen den Tag nochmals Revue passieren, bevor der Pilot den bulligen Sternmotor anschmeisst, welcher uns mit seinem ohrenbetäubenden Lärm zwangsläufig zum Schweigen bringt. Auf direktem Weg fliegen wir nach Homer zurück. Wir sind alle so knuffi von diesem erlebnisreichen Tag, dass uns kurz nach dem Abheben die Augen zufallen. Erst als wir wieder festen Boden unter den Füssen haben, werden wir wieder wach, denn nun heisst es die praktischen Rubber-Boots wieder abgeben. Nur besser gesagt als getan, denn durch das ganztägige Tragen scheinen die Dinger an den Füssen angewachsen zu sein. Mit viel Mühe und einer kräftigen Hilfe gelingt es mir schliesslich doch noch, mich von diesen Gummi-Dingern zu trennen.
Marco wartet schon erwartungsvoll auf dem Campground auf uns und bei einem feinen Z'nacht stossen wir Drei auf diese beiden phantastischen, erlebnisreichen Bären-Trip-Tage an. Es war absolute SPITZE!